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15 Dezember 11 - 10:07Stürmisches Westwindwetter und Schnee bis ins Flachland

Am kommenden Freitag erwartet uns stürmisches Westwindwetter. Am Wochenende ist Schnee bis ins Flachland in Sicht.

Momentan zeigen diverse Wettermodelle ein kräftiges Sturmtief, das im Laufe des Freitags über Deutschland hinweg ziehen soll. Es hat bereits den Namen Joachim erhalten. Sturmschäden sind nicht ausgeschlossen, auch wenn die Schweiz nicht im Zentrum des Sturmes liegt. Die kräftigsten Winde werden über den Beneluxstaaten, Deutschland und Polen erwartet.Im Alpenraum kann es im Vorfeld zu einem kurzen aber kräftigen Föhnschub kommen.

Begleitet wird das Tief durch eine gut ausgeprägte Kaltfront mit starken Niederschlägen. In den Bergen können stellenweise bis über einen Meter Neuschnee fallen. In der Nacht auf Samstag sinkt die Schneefallgrenze bis ins Flachland. Am Wochenende sind weitere Schneefälle zu erwarten, jedoch mit abnehmender Intensität.

GFS Prognose für 16.12.2011 um 1600, Quelle

GFS Prognose für 16.12.2011 um 1600, Quelle: www.wetterzentrale.de

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04 Dezember 11 - 17:4334 tägige Trockenphase beendet

Die Niederschläge vom 2. auf den 3.12.2011 haben in weiten Teilen der Schweiz die lang anhaltende Trockenperiode beendet. Die letzten nennenswerten Niederschläge fielen mancherorts am 19. Oktober 2011, d.h. vor 34 Tagen. Die Berge wurden leicht angezuckert.

Der meiste Niederschlag fiel im Mittelland mit teilweise über 20 mm. Gegen die Alpen hin waren die Mengen geringer, z.B. in Interlaken 6.0 mm, Kandersteg 4.0 mm, Muotathal 5.4 mm. Im Bündnerland blieb es teilweise trocken. Im Jura und den Alpen fiel etwas Schnee. Die Mengen sind jedoch noch sehr bescheiden mit 5-20 cm. Nur an wenigen Stationen wurden um die 30 cm Neuschnee registriert. An der Wetterstation Mur b. Bern wurden immerhin 12.8 mm gemessen, das sind mehr als drei Mal mehr als die 4.0 mm die im gesamten November fielen. Der meiste Niederschlag geht im November allerdings auf das Konto von Tau und Reif. Gerade mal 1.4 mm sind als Regen gefallen.

Ebenso frischte der Westwind auf. Auf dem Säntis konnten Böenspitzen bis 100 km/h registriert werden und selbst in Schaffhausen blies der Wind mit bis zu 60 km/h.

Der Regen leitete eine grundsätzliche Wetterumstellung ein. In den nächsten Tagen muss mit weiteren Niederschlägen gerechnet werden, besonders in der Nacht auf Sonntag und auf Montag. Die Schneefallgrenze sinkt langsam bis am Dienstag teilweise bis ins Flachland. Dabei frischt der Wind weiter auf, Sturmböen sind auch im Flachland nicht ausgeschlossen.

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25 November 11 - 11:32Trockenheit im November

Der November 2011 blieb in den meisten Teilen der Alpennordseite weitgehend ohne Niederschlag. Der letzte nennenswerte Regen fiel am 19. Oktober. Die anhaltende Trockenheit führt bereits zu ersten Problemen. So wird in Teilen des Juras das Trinkwasser knapp, Bäche trocknen aus, es herrscht Waldbrandgefahr und nicht zuletzt fehlt in den Bergen der Schnee.

Die Trockenheit ist aussergewöhnlich, jedoch nicht einzigartig. Herbsttrockenheit kam auch in früheren Jahren bereits vor. Gemäss Aussage Meteoschweiz fielen in den letzten 3 Jahrzehnten in Zürich in sieben, in Basel in acht, in Davos in 10 und in Sion sogar in 17 Jahren ähnlich wenig Niederschlag.

Auffallend ist jedoch die Häufung von trockenen Witterungsabschnitten im Frühling und Herbst der letzten Jahre. War doch der April 2011 ebenfalls schon geprägt von anhaltender Trockenheit. Die Aprilmonate 2007, 2009 und 2010 waren ebenfalls von Niederschlagsmangel beherrscht.

Der November ist als neblig trüber Monat bekannt. Doch dieses Jahr scheint auch im Mittelland an etlichen Tagen die Sonne. Grund dafür ist ebenfalls die Trockenheit. Durch die trockenen Böden gelangt weniger Feuchtigkeit in die Luft und die Luft ist zu trocken um Bodennebel auszubilden. Zusätzlich waren Bisenlagen bisher rar, die sonst ebenfalls Hochnebel bringen. Besonders sonnig war es in den Bergen. So hat die Summe der Sonnenstunden auf dem Säntis im September jene vom Juli diesen Jahres bereits deutlich überschritten.

Eine grundlegende Änderung der Wetterlage ist bisher nicht in Sicht. Am kommenden Mittwoch könnte vereinzelt Niederschlag fallen, doch werden danach wieder mehrheitlich trockene Verhältnisse herrschen.

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15 Mai 11 - 19:46Ergiebiger Regen lindert Trockenheit

Der langersehnte Regen ist endlich gefallen. In Muri wurden 46 mm vom 12. bis 15.5.2011 gemessen. Dies ist mehr, als im gesamten März und April zusammen gefallen sind! Die Böden waren derart trocken, dass der Niederschlag erst bei einer Menge von 33 mm den Boden in 50 cm Tiefe erreichte.

Bodenfeuchte in 50 cm Tiefe (0cm = nass, 200 cb = trocken)

 

Regenmenge

Gesamtschweizerisch sieht die Lage unterschiedlich aus. Während vielerorts vergleichbare Mengen gefallen sind, blieb es vor allem in der West- und Nordschweiz, m westlichen Tessin und in der Surselva deutlich trockener. Dort fielen 2 und 7 mm Regen. Im Oberwallis blieb es mit 1mm Niederschlag am trockendsten. In diesen Gegenden ist die Trockenheit immer noch nicht beendet.

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01 Mai 11 - 09:10Zweitwärmster April seit 1864

Der April war eigentlich mehr ein Juni, nur viel trockener. Der April 2011 war unter mehreren Gesichtspunkten rekordverdächtig.

Die Temperatur lag gesamtschweizerisch laut Meteoschweiz rund 4-10 °C über dem langjährigen Durchschnitt! Nur der April 2007 war noch wärmer. Somit war der heurige April der zweitwärmste seit Messbeginn im Jahre 1864. Auffallend ist wieder mal die Häufung der warmen Monate in den letzten Jahren. Die zwei wärmsten April Monate, lagen innerhalb nur 4 Jahren.Bereits am 7. April konnte in der Region Bern ein Sommertag registriert werden. Im Tessin wurde sogar ein Hitzetag mit Höchstwerten über 30 °C gemessen. Der bisher wärmste Apriltag seit Messbeginn wurde dadurch überboten. Statistisch gesehen treten dort nur 2-3 Hitzetage pro Jahr auf.

In Muri lag die Monats Durchschnittstemperatur bei 12.3 °C und damit 5 °C über dem Schnitt. Damit war der April auch hier der 4. Monat in Folge mit einem Überschuss von 2 °C oder mehr.

Zur aussergewöhnlichen Hitze, kam eine überdurchschnittliche Besonnung mit bis zu doppelter Anzahl Sonnenstunden als der Durchschnitt und sehr wenig Niederschlag. In Muri fielen nur 12 mm Regen, was ein Defizit von über 80 % zur Folge hat. Der April war bisher der trockenste Monat im Jahr 2011, einem Jahr in dem bisher alle Monate zu trocken waren. Im sowieso schon eher trockenen Wallis fielen teils weniger als 10 % der üblichen Mengen.

Der April reiht sich wiederum in eine Serie trockener Aprilmonate; 2007, 2009 und 2010 waren ebenfalls von Niederschlagsmangel beherrscht. Vielerorts war der April 2011 der trockenste seit1938. Auch hier ist wiederum auffallend die Häufigkeit der Extreme in den letzten Jahren. Dies liegt ganz im Trend der Klimaerwärmung.

Hitze, aussergewönlich viel Sonne und kaum Regen führten zu einer starken Trockenheit, die mancherorts zu Problemen führte. Wegen des wenigen Niederschlags im Winter, fehlte auch Wasser von der Schneeschmelze, was das Problem weiter verschärfte.

Die Aare in Thun führt sehr wenig Wasser

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25 April 11 - 10:39Ausserordentliche Trockenheit Anfang 2011

Bereits der Januar und Februar waren deutlich zu trocken. Der März reihte sich nahtlos an und der April ist kurz vor Ende Monat noch trockener und es sind keine Niederschläge in Sicht.

Der März war einzig im Südtessin und einer kleinen Region am Bodensee im Schnitt, in teilen der Westschweiz hingegen fielen weniger als 15% der sonst üblichen Menge.Der April hat bisher auch keine grossen Niederschläge gebracht.

In Muri fielen im März 17 mm und im April bisher gerade mal 11 mm Regen an nur 8 bzw. 3 Tagen mit messbarem Niederschlag.

Die trockene und überdurchschnittliche warme Luft, gepaart mit viel Sonnenschein führt in zahlreichen Gegenden zum Problem. Trinkwasser wird langsam knapp, Bäche trocknen aus, es herrscht vielerorts erhebliche Waldbrandgefahr.

Es ist zu hoffen, dass bald ergiebige Niederschläge fallen, doch in Sicht sind bisher keine.

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07 April 11 - 19:26Sommer im April

Der Sommer ist da. Am 7.4.2011 konnte in Muri b. Bern der erste Sommertag des Jahres registriert werden. Die Temperatur stieg auf 25.3 °C. Ab 25 °C spricht man von einem Sommertag.

Auch andernorts in der Schweiz war es ausserordentlich warm. In Basel stieg das Quecksilber auf 26.0 °C, in Sion und Stabio gar auf 26.6 °C.

Es wird Sommer

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19 März 11 - 10:08Winter 2010/11 - kalt begonnen und trotzdem zu mild

Der Dezember 2010 präsentierte sich von seiner kalten Seite. Tiefsttemperaturen von bis gegen -13.9°C wurden in Muri b.Bern gemessen. Der Dezember war zudem relativ schneereich im Flachland. die Durchschnittstemperatur des Dezembers lag in den Schweizer Alpentälern etwa im Durchschnitt, in den restlichen Regionen lagen die Temperaturen bis zu -3°C unter dem Schnitt. Zu kalt war es vor allem in den erhöhten Lagen. Dies lag u.A. auch an den eher selteneren Inversionslagen, die sonst für unten kalt und oben warm sorgen.

Der Januar hingegen war verbreitet zu warm. Einzig auf der Alpensüdseite und in den erhöhten Lagen lagen die Temperaturen im Schnitt oder waren nur leicht zu hoch. Im Mittelland hingegen wurden Abweichungen gegen + 3°C gemessen. Auch hier machte sich der Mangel an Inversionslagen bemerkbar. Der Januar hatte die negativen Anomalien des Dezembers bereits wieder mehr oder weniger wett gemacht.

Der Februar legtenoch einen oben drauf, und war gesamtschweizerisch deutlich zu mild. Dieses Mal waren eher die Alpen und das Tessin mit +4°C zu warm. Die Abweichungen im Mittelland lagen etwas darunter.

In Muri wurden im Dezember Abweichungen von -1.2°C und im Januar und Februar von je + 2.0 °C gemessen.

Niederschlagsmässig präsentierte sich der Dezember eher zu nass, die restlichen Wintermonate jedoch deutlich zu trocken. Der Dezember war vor allem ganz im Norden und Süden zu nass, gegen die Alpen nahmen die Niederschlage ab und in den Alpen war er sogar zu trocken. Dies ist u.a. durch unterdurchsnittliche Staulagen zurückzuführen. Der Januar war einzig in Teilen des Kantons Basellandschaft leicht zu nass, in den restlichen Gebieten deutlich zu trocken, vor allem im Wallis. Der Februar hingegen war gesamtschweizerisch viel zu trocken.

In Muri fielen im Januar und Februar zusammen 56 mm Niederschlag, während es alleine im Dezember 91 mm waren, also rund 35 mm mehr.

Der Winter reiht sich somit in eine Serie zu warmer und zu trockener Winter ein. Die Klimaerwärmung lässt grüssen.

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