Hauptseite | Wetterwerte | Technik | Webcam Thun | Berner Webcams | Wetterwerte Kanton/CH | Infos/Kontakt | Service

Bernerwetter - Das Wetter in der Region Bern

Willkommen auf den Seiten der Wetterstation in Muri b. Bern. Die Seite informiert über das aktuelle Wetter in Muri und dem Kanton Bern. 
Wetterkamera in Thun, Sicht auf Berner Alpen und Jura

Panorama Webcam der KVA Thun

Die Webcam schiesst alle 5 Minuten von 12 Positionen ein aktuelles Bild. Ein Archiv für vergangene Bilder ist ebenfalls eingereichtet, eine Zeitrafferfunktion folgt später.

Verfolgen Sie hier das Wetter im Berner Oberland. Die Webcam bietet eine Sicht auf die Berner Alpen, die Gewitterküchen über dem Jura und Hohgant.

 
Weitere Webcams im Kanton Bern und angrenzend in der Webcam-Übersicht

Aktuelles Wetter

Das aktuelle Wetter von Muri b. Bern (minütlich aktualisiert) gibt's hier.

Die Wetterstation Muri bietet nicht nur Daten über die aktuelle Temperatur, Feuchtigkeit oder Luftdruck, sondern zeigt auch neben vielen weiteren Werten die Verdunstung und Sonnenleistung an. Zum Einsatz kommt die Vantage Pro2 Plus von Davis. >> Mehr zur Station

In der Wetterübersicht des Kantons Bern und der Schweiz werden die Daten verschiedenener Wetterstationen angezeigt. Willst du dabei auch mitmachen? Dann melde deine Station heute noch an.

Aktuell

04 August 12 - 19:30Wo bleibt der Sommer?

In der letzten Zeit hört man überall Leute klagen über den schlechten Sommer und manche sehnen sich nach einem "richtigen" Sommer. Wo bleibt denn bloss der Sommer? - Er ist viel näher als mancher denkt.

Ob ein Sommer "gut" oder "schlecht" ist empfinden wir über die Temperatur, die Sonnenscheindauer und den Niederschlag. Ein "richtiger" Sommer soll heiss und sonnig sein und mit möglichst wenig Niederschlag aufwarten. Doch ist dies wirklich ein richtiger Schweizer Sommer? (mehr)

- Allgemein - Kein Kommentar / Keine Trackbacks - §

05 Februar 12 - 15:40Neuer Kälterekord in Muri

Am Morgen vom 5.2.2012 konnte an der Wetterstation Muri bei Bern ein neuer Kälterekord seit Messbeginn im Jahr 2005 aufgezeichnet werden. Die Station zeigte -18.5 °C an. Kalte Luft aus Russland, eine isolierende Schneedecke und vor allem die klare Nacht bei fehlendem Wind führten zu diesem tiefen Wert. Ohne Bise konnte sich ein Kaltluftsee aufbauen. Derweil war es in leicht erhöhten Lagen wie auf dem Napf oder dem Bantiger leicht wärmer als noch in der Nacht zuvor. Tagsüber stieg das Thermometer trotz deutlich kälterer Nacht rund 1°C höher.

Die Kälte dauert noch einige Tage an, wenn auch die Temperaturen im laufe der kommenden Woche steigen werden.

Kälteste Nacht am 5.2.2012 mit -18.1°C

 

 Kälteste Nacht in Muri b. Bern am 5.2.2012 mit -18.1°C

- Wetter - Kein Kommentar / Keine Trackbacks - §

15 Dezember 11 - 10:07Stürmisches Westwindwetter und Schnee bis ins Flachland

Am kommenden Freitag erwartet uns stürmisches Westwindwetter. Am Wochenende ist Schnee bis ins Flachland in Sicht.

Momentan zeigen diverse Wettermodelle ein kräftiges Sturmtief, das im Laufe des Freitags über Deutschland hinweg ziehen soll. Es hat bereits den Namen Joachim erhalten. Sturmschäden sind nicht ausgeschlossen, auch wenn die Schweiz nicht im Zentrum des Sturmes liegt. Die kräftigsten Winde werden über den Beneluxstaaten, Deutschland und Polen erwartet.Im Alpenraum kann es im Vorfeld zu einem kurzen aber kräftigen Föhnschub kommen.

Begleitet wird das Tief durch eine gut ausgeprägte Kaltfront mit starken Niederschlägen. In den Bergen können stellenweise bis über einen Meter Neuschnee fallen. In der Nacht auf Samstag sinkt die Schneefallgrenze bis ins Flachland. Am Wochenende sind weitere Schneefälle zu erwarten, jedoch mit abnehmender Intensität.

GFS Prognose für 16.12.2011 um 1600, Quelle

GFS Prognose für 16.12.2011 um 1600, Quelle: www.wetterzentrale.de

- Wetter - Kein Kommentar / Keine Trackbacks - §

04 Dezember 11 - 17:4334 tägige Trockenphase beendet

Die Niederschläge vom 2. auf den 3.12.2011 haben in weiten Teilen der Schweiz die lang anhaltende Trockenperiode beendet. Die letzten nennenswerten Niederschläge fielen mancherorts am 19. Oktober 2011, d.h. vor 34 Tagen. Die Berge wurden leicht angezuckert.

Der meiste Niederschlag fiel im Mittelland mit teilweise über 20 mm. Gegen die Alpen hin waren die Mengen geringer, z.B. in Interlaken 6.0 mm, Kandersteg 4.0 mm, Muotathal 5.4 mm. Im Bündnerland blieb es teilweise trocken. Im Jura und den Alpen fiel etwas Schnee. Die Mengen sind jedoch noch sehr bescheiden mit 5-20 cm. Nur an wenigen Stationen wurden um die 30 cm Neuschnee registriert. An der Wetterstation Mur b. Bern wurden immerhin 12.8 mm gemessen, das sind mehr als drei Mal mehr als die 4.0 mm die im gesamten November fielen. Der meiste Niederschlag geht im November allerdings auf das Konto von Tau und Reif. Gerade mal 1.4 mm sind als Regen gefallen.

Ebenso frischte der Westwind auf. Auf dem Säntis konnten Böenspitzen bis 100 km/h registriert werden und selbst in Schaffhausen blies der Wind mit bis zu 60 km/h.

Der Regen leitete eine grundsätzliche Wetterumstellung ein. In den nächsten Tagen muss mit weiteren Niederschlägen gerechnet werden, besonders in der Nacht auf Sonntag und auf Montag. Die Schneefallgrenze sinkt langsam bis am Dienstag teilweise bis ins Flachland. Dabei frischt der Wind weiter auf, Sturmböen sind auch im Flachland nicht ausgeschlossen.

- Wetter - Kein Kommentar / Keine Trackbacks - §

25 November 11 - 11:32Trockenheit im November

Der November 2011 blieb in den meisten Teilen der Alpennordseite weitgehend ohne Niederschlag. Der letzte nennenswerte Regen fiel am 19. Oktober. Die anhaltende Trockenheit führt bereits zu ersten Problemen. So wird in Teilen des Juras das Trinkwasser knapp, Bäche trocknen aus, es herrscht Waldbrandgefahr und nicht zuletzt fehlt in den Bergen der Schnee.

Die Trockenheit ist aussergewöhnlich, jedoch nicht einzigartig. Herbsttrockenheit kam auch in früheren Jahren bereits vor. Gemäss Aussage Meteoschweiz fielen in den letzten 3 Jahrzehnten in Zürich in sieben, in Basel in acht, in Davos in 10 und in Sion sogar in 17 Jahren ähnlich wenig Niederschlag.

Auffallend ist jedoch die Häufung von trockenen Witterungsabschnitten im Frühling und Herbst der letzten Jahre. War doch der April 2011 ebenfalls schon geprägt von anhaltender Trockenheit. Die Aprilmonate 2007, 2009 und 2010 waren ebenfalls von Niederschlagsmangel beherrscht.

Der November ist als neblig trüber Monat bekannt. Doch dieses Jahr scheint auch im Mittelland an etlichen Tagen die Sonne. Grund dafür ist ebenfalls die Trockenheit. Durch die trockenen Böden gelangt weniger Feuchtigkeit in die Luft und die Luft ist zu trocken um Bodennebel auszubilden. Zusätzlich waren Bisenlagen bisher rar, die sonst ebenfalls Hochnebel bringen. Besonders sonnig war es in den Bergen. So hat die Summe der Sonnenstunden auf dem Säntis im September jene vom Juli diesen Jahres bereits deutlich überschritten.

Eine grundlegende Änderung der Wetterlage ist bisher nicht in Sicht. Am kommenden Mittwoch könnte vereinzelt Niederschlag fallen, doch werden danach wieder mehrheitlich trockene Verhältnisse herrschen.

- Wetter - Kein Kommentar / Keine Trackbacks - §