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Bernerwetter - Das Wetter in der Region Bern

Willkommen auf den Seiten der Wetterstation in Muri b. Bern. Die Seite informiert über das aktuelle Wetter in Muri und dem Kanton Bern. 
Wetterkamera in Thun, Sicht auf Berner Alpen und Jura

Panorama Webcam der KVA Thun

Die Webcam schiesst alle 5 Minuten von 12 Positionen ein aktuelles Bild. Ein Archiv für vergangene Bilder ist ebenfalls eingereichtet, eine Zeitrafferfunktion folgt später.

Verfolgen Sie hier das Wetter im Berner Oberland. Die Webcam bietet eine Sicht auf die Berner Alpen, die Gewitterküchen über dem Jura und Hohgant.

 
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Aktuelles Wetter

Das aktuelle Wetter von Muri b. Bern (minütlich aktualisiert) gibt's hier.

Die Wetterstation Muri bietet nicht nur Daten über die aktuelle Temperatur, Feuchtigkeit oder Luftdruck, sondern zeigt auch neben vielen weiteren Werten die Verdunstung und Sonnenleistung an. Zum Einsatz kommt die Vantage Pro2 Plus von Davis. >> Mehr zur Station

In der Wetterübersicht des Kantons Bern und der Schweiz werden die Daten verschiedenener Wetterstationen angezeigt. Willst du dabei auch mitmachen? Dann melde deine Station heute noch an.

Aktuell

15 Dezember 11 - 10:07Stürmisches Westwindwetter und Schnee bis ins Flachland

Am kommenden Freitag erwartet uns stürmisches Westwindwetter. Am Wochenende ist Schnee bis ins Flachland in Sicht.

Momentan zeigen diverse Wettermodelle ein kräftiges Sturmtief, das im Laufe des Freitags über Deutschland hinweg ziehen soll. Es hat bereits den Namen Joachim erhalten. Sturmschäden sind nicht ausgeschlossen, auch wenn die Schweiz nicht im Zentrum des Sturmes liegt. Die kräftigsten Winde werden über den Beneluxstaaten, Deutschland und Polen erwartet.Im Alpenraum kann es im Vorfeld zu einem kurzen aber kräftigen Föhnschub kommen.

Begleitet wird das Tief durch eine gut ausgeprägte Kaltfront mit starken Niederschlägen. In den Bergen können stellenweise bis über einen Meter Neuschnee fallen. In der Nacht auf Samstag sinkt die Schneefallgrenze bis ins Flachland. Am Wochenende sind weitere Schneefälle zu erwarten, jedoch mit abnehmender Intensität.

GFS Prognose für 16.12.2011 um 1600, Quelle

GFS Prognose für 16.12.2011 um 1600, Quelle: www.wetterzentrale.de

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04 Dezember 11 - 17:4334 tägige Trockenphase beendet

Die Niederschläge vom 2. auf den 3.12.2011 haben in weiten Teilen der Schweiz die lang anhaltende Trockenperiode beendet. Die letzten nennenswerten Niederschläge fielen mancherorts am 19. Oktober 2011, d.h. vor 34 Tagen. Die Berge wurden leicht angezuckert.

Der meiste Niederschlag fiel im Mittelland mit teilweise über 20 mm. Gegen die Alpen hin waren die Mengen geringer, z.B. in Interlaken 6.0 mm, Kandersteg 4.0 mm, Muotathal 5.4 mm. Im Bündnerland blieb es teilweise trocken. Im Jura und den Alpen fiel etwas Schnee. Die Mengen sind jedoch noch sehr bescheiden mit 5-20 cm. Nur an wenigen Stationen wurden um die 30 cm Neuschnee registriert. An der Wetterstation Mur b. Bern wurden immerhin 12.8 mm gemessen, das sind mehr als drei Mal mehr als die 4.0 mm die im gesamten November fielen. Der meiste Niederschlag geht im November allerdings auf das Konto von Tau und Reif. Gerade mal 1.4 mm sind als Regen gefallen.

Ebenso frischte der Westwind auf. Auf dem Säntis konnten Böenspitzen bis 100 km/h registriert werden und selbst in Schaffhausen blies der Wind mit bis zu 60 km/h.

Der Regen leitete eine grundsätzliche Wetterumstellung ein. In den nächsten Tagen muss mit weiteren Niederschlägen gerechnet werden, besonders in der Nacht auf Sonntag und auf Montag. Die Schneefallgrenze sinkt langsam bis am Dienstag teilweise bis ins Flachland. Dabei frischt der Wind weiter auf, Sturmböen sind auch im Flachland nicht ausgeschlossen.

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25 November 11 - 11:32Trockenheit im November

Der November 2011 blieb in den meisten Teilen der Alpennordseite weitgehend ohne Niederschlag. Der letzte nennenswerte Regen fiel am 19. Oktober. Die anhaltende Trockenheit führt bereits zu ersten Problemen. So wird in Teilen des Juras das Trinkwasser knapp, Bäche trocknen aus, es herrscht Waldbrandgefahr und nicht zuletzt fehlt in den Bergen der Schnee.

Die Trockenheit ist aussergewöhnlich, jedoch nicht einzigartig. Herbsttrockenheit kam auch in früheren Jahren bereits vor. Gemäss Aussage Meteoschweiz fielen in den letzten 3 Jahrzehnten in Zürich in sieben, in Basel in acht, in Davos in 10 und in Sion sogar in 17 Jahren ähnlich wenig Niederschlag.

Auffallend ist jedoch die Häufung von trockenen Witterungsabschnitten im Frühling und Herbst der letzten Jahre. War doch der April 2011 ebenfalls schon geprägt von anhaltender Trockenheit. Die Aprilmonate 2007, 2009 und 2010 waren ebenfalls von Niederschlagsmangel beherrscht.

Der November ist als neblig trüber Monat bekannt. Doch dieses Jahr scheint auch im Mittelland an etlichen Tagen die Sonne. Grund dafür ist ebenfalls die Trockenheit. Durch die trockenen Böden gelangt weniger Feuchtigkeit in die Luft und die Luft ist zu trocken um Bodennebel auszubilden. Zusätzlich waren Bisenlagen bisher rar, die sonst ebenfalls Hochnebel bringen. Besonders sonnig war es in den Bergen. So hat die Summe der Sonnenstunden auf dem Säntis im September jene vom Juli diesen Jahres bereits deutlich überschritten.

Eine grundlegende Änderung der Wetterlage ist bisher nicht in Sicht. Am kommenden Mittwoch könnte vereinzelt Niederschlag fallen, doch werden danach wieder mehrheitlich trockene Verhältnisse herrschen.

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15 Mai 11 - 19:46Ergiebiger Regen lindert Trockenheit

Der langersehnte Regen ist endlich gefallen. In Muri wurden 46 mm vom 12. bis 15.5.2011 gemessen. Dies ist mehr, als im gesamten März und April zusammen gefallen sind! Die Böden waren derart trocken, dass der Niederschlag erst bei einer Menge von 33 mm den Boden in 50 cm Tiefe erreichte.

Bodenfeuchte in 50 cm Tiefe (0cm = nass, 200 cb = trocken)

 

Regenmenge

Gesamtschweizerisch sieht die Lage unterschiedlich aus. Während vielerorts vergleichbare Mengen gefallen sind, blieb es vor allem in der West- und Nordschweiz, m westlichen Tessin und in der Surselva deutlich trockener. Dort fielen 2 und 7 mm Regen. Im Oberwallis blieb es mit 1mm Niederschlag am trockendsten. In diesen Gegenden ist die Trockenheit immer noch nicht beendet.

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01 Mai 11 - 09:10Zweitwärmster April seit 1864

Der April war eigentlich mehr ein Juni, nur viel trockener. Der April 2011 war unter mehreren Gesichtspunkten rekordverdächtig.

Die Temperatur lag gesamtschweizerisch laut Meteoschweiz rund 4-10 °C über dem langjährigen Durchschnitt! Nur der April 2007 war noch wärmer. Somit war der heurige April der zweitwärmste seit Messbeginn im Jahre 1864. Auffallend ist wieder mal die Häufung der warmen Monate in den letzten Jahren. Die zwei wärmsten April Monate, lagen innerhalb nur 4 Jahren.Bereits am 7. April konnte in der Region Bern ein Sommertag registriert werden. Im Tessin wurde sogar ein Hitzetag mit Höchstwerten über 30 °C gemessen. Der bisher wärmste Apriltag seit Messbeginn wurde dadurch überboten. Statistisch gesehen treten dort nur 2-3 Hitzetage pro Jahr auf.

In Muri lag die Monats Durchschnittstemperatur bei 12.3 °C und damit 5 °C über dem Schnitt. Damit war der April auch hier der 4. Monat in Folge mit einem Überschuss von 2 °C oder mehr.

Zur aussergewöhnlichen Hitze, kam eine überdurchschnittliche Besonnung mit bis zu doppelter Anzahl Sonnenstunden als der Durchschnitt und sehr wenig Niederschlag. In Muri fielen nur 12 mm Regen, was ein Defizit von über 80 % zur Folge hat. Der April war bisher der trockenste Monat im Jahr 2011, einem Jahr in dem bisher alle Monate zu trocken waren. Im sowieso schon eher trockenen Wallis fielen teils weniger als 10 % der üblichen Mengen.

Der April reiht sich wiederum in eine Serie trockener Aprilmonate; 2007, 2009 und 2010 waren ebenfalls von Niederschlagsmangel beherrscht. Vielerorts war der April 2011 der trockenste seit1938. Auch hier ist wiederum auffallend die Häufigkeit der Extreme in den letzten Jahren. Dies liegt ganz im Trend der Klimaerwärmung.

Hitze, aussergewönlich viel Sonne und kaum Regen führten zu einer starken Trockenheit, die mancherorts zu Problemen führte. Wegen des wenigen Niederschlags im Winter, fehlte auch Wasser von der Schneeschmelze, was das Problem weiter verschärfte.

Die Aare in Thun führt sehr wenig Wasser

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